Es ist eigentlich ganz einfach: Praxistipps zur Insolvenzanfechtung nach § 133 InsO anhand instanzgerichtlicher Entscheidungen

InsbürO 12/2019, 486

Zur Einleitung ein Sprung einige Jahre zurück: Der Verfasser kann sich noch gut an seine Referendarstage in einer internationalen Anwaltskanzlei erinnern. Im Rahmen der Sachverhaltsaufbereitung zur Vorbereitung von Anfechtungsklagen für Insolvenzverwalter als Mandanten wurde er von seinem Ausbilder nicht nur mit den Worten „Insolvenzanfechtung ist Hochreck“ mit den Akten betraut. Er wurde auch zur Sorgfalt und Vollständigkeit ermahnt, insbesondere was die Sachverhaltserfassung betraf. Zu Recht! Denn zurück in die Gegenwart: Die Zahl der Insolvenzverfahren und deren Güte – genauer Insolvenzmasse – ist rückläufig. Mangels drittrechtsfreier Vermögenswerte treten daher Anfechtungsansprüche i.S.d. §§ 129 ff. InsO noch mehr in den Fokus von Insolvenzverwaltern – selbst was die in der Vergangenheit schon aufgrund der zeitlichen und sonstigen Voraussetzungen betreffenden, „schwereren Ansprüche“ nach § 133 InsO betrifft. Grundsätzlich könnte man meinen, die jeweiligen Voraussetzungen wären durch Literatur und Rechtsprechung feststehend und somit für die Insolvenzkanzlei recht einfach händelbar. Aber nur theoretisch. Es bestehen instanzgerichtlich mit entsprechenden Anfechtungsprozessen einhergehende Risiken für den Insolvenzverwalter – und zwar ganz praktische, wie der folgende Beitrag kurz skizziert.

               

Autor:
Christian Weiß

Christian Weiß

Rechtsanwalt / Fachanwalt für Insolvenzrecht / Insolvenzverwalter / Nachlassverwalter / Nachlasspfleger

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