07.03.2019 / Pressemitteilungen

Insolvenzverfahren über das Vermögen des FC Viktoria 1889 Berlin Lichterfelde-Tempelhof e.V.

Ein Verein mit enormer sozialer Bedeutung für Berlin

Der Vorstand des FC Viktoria 1889 Berlin Lichterfelde-Tempelhof e.V. stellte am 13.12.2018 einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Charlottenburg, nachdem der wesentliche Investor seine Zahlungen an den Verein eingestellt hatte.

Noch am selben Tag bestellte das Insolvenzgericht Prof. Dr. Martini zum vorläufigen Insolvenzverwalter.

In enger Zusammenarbeit mit dem Verein ist es dem vorläufigen Insolvenzverwalter sodann gelungen eine Zwischenfinanzierung für den Fortbestand der 1. Herrenmannschaft des Vereins sicherzustellen.

 

Am 01.02.2019 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet und Prof. Dr. Martini zum Insolvenzverwalter bestellt. Auf der Grundlage einer Finanzierungsvereinbarung mit einem Investor mit dem Ziel der Sanierung des Breitensportbereichs durch Insolvenzplan bei gleichzeitiger Ausgliederung des Profisportbereichs zur wirtschaftlichen Entlastung und Stabilisierung des gemeinnützigen Vereins für die Zukunft ist es dem Insolvenzverwalter gelungen, den Vereinsvertrieb auch über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens hinaus vollumfänglich fortzuführen. Derzeit wird an der Erstellung eines Insolvenzplanes gearbeitet.

 

 

Der FC Viktoria 1889 Berlin ist mit rund 1.300 Mitgliedern und ca. 70 aktiven Mannschaften einer der größten Breitensportvereine in Deutschland und hat enorme soziale Bedeutung für den Südwesten Berlins, insbesondere auch durch seine vielfältigen Angebote im Jugend- und Schulsportbereich.

Torsten Martini

Rechtsanwalt / Fachanwalt für Insolvenzrecht / Insolvenzverwalter / Geschäftsführender Partner

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