Treuhandschaften

Treuhandschaften sind ein in der Sanierungspraxis immer wieder eingesetztes Instrument. So können Treuhandmodelle eine Möglichkeit sein, konstruktiv mit einem im Zuge der Krise entstandenen Vertrauensverlust zwischen den beteiligten Akteuren umzugehen und dadurch auch komplexe Krisensituationen doch noch zu meistern. 

Im Rahmen einer Treuhandschaft können z.B. Geschäftsanteile von Gesellschaftern eines krisenbefangenen Unternehmens oder andere Sicherheiten auf einen Treuhänder, übertragen werden, der diese dann treuhänderisch zugunsten eines oder mehrerer Gläubiger hält und diese bei Eintritt der vorher verbindlich festgelegten Bedingungen dann auch verwerten kann. Auf diese Art und Weise kann es mittels einer Treuhandlösung gelingen, auch in Krisensituationen noch eine Finanzierung zu ermöglichen. Denn durch das Dazwischenschalten eines Treuhänders kann die Übertragung des Geschäftsanteils auf den Kreditgeber vermieden und dadurch die Nachrangigkeit des Darlehensrückzahlungsanspruches, die im Falle der Insolvenz des Kreditnehmers für ein Gesellschafterdarlehen greifen würde (§ 39 Abs. 1 Nr. 5 InsO), ausgeschlossen werden.

LEONHARDT RATTUNDE verfügt aufgrund der langjährigen und hochspezialisierten Berater- und Insolvenzverwaltertätigkeit über ein hervorragendes Know-how, um Sie zum Thema Treuhandschaften beraten und Treuhandmodelle gestalten und umsetzen zu können.

Eine Treuhandschaft kann selbst im Krisenfall unter Umständen noch Finanzierungen ermöglichen.

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